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HighEnd Splitter

Frankfurt

Teil 2 /highend ITeil 1

Über alles gesehen, war die HighEnd 2001 für alle Beteiligten sehr erfolgreich. Durch die gute Stimmung verlief auch der Abbau reibungslos. Es gab viel zu hören und zu sehen. Wahrscheinlich waren schon die vielen Denkanstösse für Leute, die offen für Entwicklungen im Dienste naturgetreuer Musikwiedergabe sind, von grösster Bedeutung für die nächsten Jahre. Wir werden nicht näher auf "erschütternde" Vorführungen eingehen, denn diese Geräte werden einfach für andere Zielgruppen gefertigt.

msp

...wenn auch noch die Bewirtung stimmt.

lumenwhite

Lumen White

Hier zeigt ein Strömungstechniker den Kastenmachern wie etwas entwickelt werden kann. Das Gehäusematerial : Ahorn 3lagig. Sensible Gemüter werden sich vielleicht an dem leicht rauhen, tonal etwas flachen Beigeschmack (Keramik-Chassis) stoßen , aber über alles gesehen, war es die leichteste und flüssigste Stereo-Wiedergabe, die ich auf der HighEnd gehört habe. Sie erinnerte stark an Elektrostaten, allerdings mit körperhafterem Klang. Klar, dieser Wandler ist weder eine Fläche, noch ein Kasten, sondern ein Körper. Ganz unschuldig an dem guten Ergebnis waren mit Sicherheit nicht die VAIC Röhren und die DCS Digital-Elektronik, die ich bisher niemals lausig hörte. Der Preis von 70.000,-DM erscheint gerechtfertigt, wenn man bedenkt das andere in ähnlichen Preisklassen "Kleiderschränke" anbieten, die auch genauso klingen!

audio physic

Audio Physics Labormuster einer Avanti II "Special Edition".

sharp

Sharps SACD Vorführung mit der 1-Bit-Technologie, gekoppelt, nennt sich "Direct Bitstream Coupling". Theoretisch eine wunderbare Sache. Die Abbildung geriet bei allen Pegeln ausserordentlich stabil, nur sind tonale Härten nicht wegzudiskutieren. Das muss allerdings nicht unbedingt an der Elektronik liegen.

manger

Manger Schallwandler

sacd

Sonys neuester SACD-Multi-Channel  Player XA 333 ES

Weitere Highlights der Messe enjoy the music

Wir sehen uns vom 25. August bis 2. September auf der IFA-Berlin wieder

die clockworker

Es ist nahezu unmöglich, eine stimmende Wertung über die von mir gehörten Vorführungen abzugeben, denn ich achte weder auf zischelnde S-Laute oder ähnliches, denn ich weiss zu gut, wie schnell sie durch kleinste Konstruktionsfehler entstehen, und behoben werden können. Mir geht es eher um den ganzheitlichen Musikeindruck, und da gibt es nur die Möglichkeit der Fehlerabstraktion, um eine Essenz herauszufiltern. Ausserdem sollte man auf Messen versuchen, den Gesamteindruck ins richtige Verhältnis zu setzen:

Nr. 1: Die Multichannel SACD- Sony-Vorführung, erstmals war genug "Raum" vorhanden, um grossorchestrale Aufnahmen ohne typische Limitierungen wiederzugeben.

Nr. 2: "Lumen White" mit VAIC- und DCS-Elektronik. Einer der besten Ansätze, die je im Bereich "Stereo" getätigt wurden.

Nr. 3:Die Vorführung von Lars Christensen mit dem neuen Flatline "Valhalla" , einem Ausnahmekabel. Diese Vorführung bewies wieder einmal, dass in stimmigen Ketten gut konstruierte kleine Lautsprecher - System Audio (auch kein Kasten) - weitaus geringere Probleme bereiten, als grosse - weniger ist oft mehr.

Nr. 4: Geithains sehr gelungene, stimmige Passiv-Lautsprecher für den Profi-Bereich.

Die Reihenfolge dieser Aufstellung ist unwichtig, denn jeder "professionelle" Nörgeler hätte an jedem System genug auszusetzen, aber ich habe sie nach reiflicher Überlegung so empfunden, obwohl ich aus Zeitmangel nicht alles gehört habe. 70% der anderen Vorführungen bewegte sich im guten Mittelfeld, den Rest der spektakulären Darbietungen würde ich als "Ganzkörperdildo" und Klirrwettbewerb bezeichnen, der wahrscheinlich notwendig ist, um wirklich ernsthafte Entwicklungen finanzieren zu können, denn das Zeug wird gekauft. Die Software Industrie rechnet ähnlich: Mit billigsten, einfallslosesten Pop-Produktionen werden Klassik und Jazz gesponsert.

Ich möchte mich recht herzlich bei allen interessierten Gesprächspartnern bedanken:

Michael Holzhäuser mit Freunden, dem gesamten Sony-Team, Attila Csampai, Dietmar Hill (Cyrus), Colin Hammerton, Steven Rochlin, Allan Wright, Sven Boenicke, Norbert Lehmann, Wilfried Kress, Frank Mühe (Visonik), Barbara Wunderlich (Crescendo), HGP, HPG, Ingmar Drews, Michael Lang (Stereo), Olaf Sturm (Brieden Verlag), Harald Hecken (im gewöhnungsbedürftigsten Outfit der Messe) - natürlich bei Dieter Ennemoser, der uns vieles ermöglicht hat und bei dem kompletten High-End- Society Team, welches diese High-End-Show auf die Beine stellte. Alle, die ich jetzt vergessen habe, mögen mir verzeihen , oder mir eine wüste Beschwerde-I-Mehl schicken. Schade, dass Atoll Elektronik aus Vertriebsgründen noch nicht ausstellen konnte - und ich hoffe, dass wir uns alle im nächsten Jahr an diesem Ort vom 9. bis 12. Mai wiedertreffen werden.

Walter Fischer

Auf der HighEnd aufgeschnappt:

Techniker 1 und Techniker 2 :

Der Trafo wurde bestimmt in einem definierten Winkel eingebaut!

Die sind zu blöd, einen Trafo gerade einzubauen!

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