Hallo,
lieber Herr Fischer, hallo lieber Herr Bajorat,
genau seit Heiligabend 2002 spielt nun die Clockwork-Kette (Sony SCD 555 ES C37 Ed / Cyrus 5 C37 Ed / Celestion SL 600 si C37 Ed) bei mir zu Hause. Der C37-Lack ist getrocknet, seit gut zwei Monaten ist der Klang auf allerhöchstem Niveau stabil. Die Kette hat ihr Optimum erreicht. Daher ist es Zeit für einen Erlebnisbericht.
Was Sie mit Ihrem kleinen Team an die erwartungsfrohe Kundschaft ausliefern, sind keine "normalen" Komponenten mehr, nein, das sind allesamt Eintrittskarten in himmlische Klanggefilde, sind präzise aufeinander abgestimmte Instrumente, die mir bei jeder guten SACD oder CD die Tränen in die Augen treiben. Wer jemals eine dieser fantastischen SACDs des kleinen niederländischen Labels STS (Internet: www.sts-digital.nl) gehört hat, weiß, was ich meine. Nie klang Digital analoger, livehaftiger, nachvollziehbarer. Da werden Kirchenräume in Höhe, Breite und Tiefe ins Wohnzimmer projeziert, Saxophone stehen fest umrissen im Raum, kleine Kammermusikensembles sind in ihrer Struktur nachvollziehbar, ja sogar eine Brassband mit im Raum fixierbaren Instrumenten macht richtig Laune.
Die neuen XRCD24-Scheiben werden zu audiophilen Krachern. Wenn Zsigmond Szathmáry an der historischen Schnitger-Orgel (Zwolle/Niederlande) die Bachschen Schübler-Choräle intoniert (JVC XRCD24 - XR 24002), möchte ich am liebsten eine Kerze anzünden, denn das Clockwork-Equipment transportiert mich in die Michaelskerk in Zwolle. Der Bass rollt tief über den Teppich, die Höhen kristallklar, Dynamik bis zum Abwinken, kein Bruch im Frequenzgang. So hat sich Johann Sebastian das mit Sicherheit vorgestellt (mehr zu den XRCD24-Scheiben im Internet: www.acousticsounds.com).
Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen, seit acht Monaten macht Musik hören wieder Freude, vermittelt Emotionen, hat Ausdruck und Kraft. Jetzt wird klar, dass eigentlich alle Hifi- und Highend-Zeitschriften nur die schreibenden Sklaven ihrer Anzeigengeber sind. Warum sind denn die Kleinanzeigenteile übersät mit Komponenten, die vor drei, vier Ausgaben in den Himmel gelobt, dann gekauft und schließlich mit großen Enttäuschungen gehört wurden? Wieso finde ich in jedem Heft Anzeigen von Hilfe suchenden Highendern, die trotz 20.000-Euro-Investition unzufrieden mit ihrer Kette sind? Das sind all die Armen, die von C37-Lack und Clockwork-Modifikation noch nichts gehört haben - oder sogar, weil physikalisch kaum erklärbar, als Teufelszeug abtun. Sollen sie doch. Umso eher werden auch sie Opfer der zunehmenden Gigantomanie, immer teurer, immer größer, immer schwerer - aber immer schlechter. Schade, dass aber gerade unter den jungen Menschen immer mehr zu willfährigen Opfern der Ohren-Sternchen-und-Punkte-Mafia werden. Die geben dann mühsam und lange ersparte 2.000 Euro für irgendeinen hochgelobten Klangmüll aus, sind nach ein paar Wochen stinkesauer und haben erst einmal von HiFi und Highend die Nase voll.
Natürlich war auch ich in der "Vor-Clockwork-Zeit" von meinem Wadia-CD-Player begeistert. Doch er kann dem Sony 555 aus der Clockwork-Schmiede nicht das Wasser reichen. Klar, Cardas Golden-5C-Schläuche klingen gut, doch die von Euch verwendeten HRT-timeave-Kabel klingen in der Kette schlüssiger, dynamischer, aufgeräumter. Das kann doch alles kein Zufall sein. Wer Euch kennt, weiß, dass es mit Zufall wirklich nichts zu tun hat, sondern dass das klangliche Schlüsselerlebnis Resultat langer Forschung und tiefer Kenntnis der Materie ist.
Dass Ihr dieses Wissen an engagierte Musikhörer weitergebt, ist das ganz große Verdienst von Clockwork. Das geschieht alles auch noch überaus freundlich, kompetent und zu moderaten Preisen. Gäbe es einen Nobelpreis für HiFi & Highend, Ihr wäret Anwärter Nummer 1.
Mit besten Grüßen aus dem musikalischen Paradies und voller Dankbarkeit, dass ich diese Erfahrung machen durfte,
Giesbert Wiegel, Köln
Hallo
Herr Fischer,
ich hatte Ihnen ja versprochen nach ausgiebigen Testhören Ihnen und dem gesamten Clockwork-Team ein Feedback zum c37-Technics zu geben.
Mit einem Wort: Phänomenal!
Meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Nicht nur das Technics meinen geliebten Ariston an Musikaltät, Dynamik, Auflösung um Welten übertrumpfte, nein die Kiste wurde mit der Zeit immer besser, dass es einem fast unheimlich wird.
Man verlässt einfach die üblichen Hifi / High-End Begrifflichkeiten (brilliante höhen .. abgrundtiefe Bässe ... Staffelung blah blah) . Die Abbildung der Musik wird einfach kraftvoller, energiereicher und im Grunde richtiger.
Die von Ihnen vertretene Philosophie wird erlebbar und fühlbar.
Und das schöne ist die Kette besteht erst aus einem Drittel Clockwork... es heist also sparen auf die Modifikation für meinen Mission II, der leider noch mit der Phonosophie Largo eine etwas schrille und manchmal nervige Ehe eingeht. Da hilft auch kein Technics , der machts zwar besser aber auch deutlicher, wo die Probleme liegen.
Aber um es mit Ihren Worten zu sagen: Das kriegt man hin.
So weit alles gute und viele Grüße und die besten Empfehlungen an den Küchenchef Herrn Bajorat: ein echt audiophiler Ohrenschmaus den er da kredenzt hat.
Tobias Bahruth
Hallo
Clockworkteam,
als suchender Internetsurfer zum Thema HIFI- Tuning fand ich sehr viele Seiten. Eine Seite erregte ganz besonders meine Aufmerksamkeit. Es war die Seite von Clockwork. Die C37- Theorie machte neugierig. Viele eurer Kunden schwärmten von dem absolut natürlichen und livehaftigen Sound. Das wollte ich testen.
Der Technics SL-PG 4 konnte mich zu Hause eindrucksvoll überzeugen. Er machte nichts verkehrt, nein, er spielte einfach "nur" Musik. Perfekt!!! Ich entschloss mich zum Tuning meines Sony 900 und begann eine kleine "Materialschlacht". Herr Bajorat gab mir die Empfehlung, den Verstärker durch einen Cyrus und die Lautsprecher durch ein Modell der Celestion- Reihe zu ersetzen.
Heute spielt bei mir eine modifizierte Kette aus Sony 900, Cyrus 5 und den Celestion 3. Und es ist traumhaft! Die Musik entsteht im Raum, alles spielt ungeheuer warm und echt. Jetzt habe ich gefunden, wonach ich seit einigen Jahren gesucht habe, eine Musikanlage (und die Betonung liegt auf "Musik"), die unabhängig von der Art des Tonmaterials alles richtig macht. Das Limit ist ( leider sehr oft) nur die Aufnahme selbst.
Allen Skeptikern möchte ich dringend raten, sich diese Modifikationen einmal anzuhören. Beschreiben und in Worte fassen kann man dieses Tuning sehr schwer. Es ist was ganz besonderes. Und das alles zu fairen Preisen, gesehen am Endergebnis konkurrenzlos günstig!!!
Danke für alles und vielleicht schaffe ich es euch im Studio zu besuchen.
Viele Grüße aus Vorpommern!!!
Jan Recknagel
Hallo
Walter,
die C37 behandelten Concertinos nebst Kabeln habe ich nun 3 Tage in meiner Abwesenheit per Repeat-Taste reichlich Musik zum Einspielen gegönnt. Das habe ich jetzt davon - denn hier ist jetzt die Hölle los:
Gestern abend nach anstrengendem Dienst (immerhin "The Dream of Gerontius" von Elgar - herrlich!): Ich dachte, daß ich vielleicht noch eine halbe Stunde Musik ertragen könnte um zu hören was sich getan hat. Es wurde 3.30 Uhr morgens.
Ich legte arglos Jongens Sinfonie für Orgel und Orchester auf: Alle Höllenhunde! Plötzlich ist da die Orgel nicht nur schön ortbar - nein - was ich hier vor mir habe ist quasi ein Hologram, das Orchester und die Orgel in 3D um-, vor- und hinter den Lautsprechern. Aber das Schärfste: die Orgel HINTER dem Orchester bis an die DECKE!
Da werden bei Dabringhaus Versuche gemacht, mittels eines zweiten Pärchens Lautsprecher über den Hauptlautsprechern die Höhe zu simulieren....nee, brauch ich nicht! Dann ging es weiter: Die fabelhaft interpretierten und aufgenommenen Bartok-Konzerte mit Andras Schiff. Die Schlagzeugattacken mit abgrundtiefen Bässen hatte meine Kette bisher schwer mitgenommen. Und nun: Mit einem Lächeln unterbreitet sie mir jetzt die ganze.....Musik. Tiefe Trommeln, Snare Drums oder auch Schiffs phänomenale Anschlagskunst: Einfach da! Weiter mit einer Schallplatte: Jetzt bloß nichts spektakuläres, dachte ich und legte eine alte Melodyia mit Taktakishwillis Klavierkonzert Nr.1 auf - übrigens ein ganz tolles Werk, unglaublich gespielt von Maria Mdwiani, einer Pianistin, der Weltruhm sicher zugestanden hätte. Und: deutlich weniger Geknistere, der 3D Effekt auch hier ganz klar: Klavier und Streicher klar vor dem Lautsprecher, der Rest schön gestaffelt bis weit dahinter - trotz Melodyia-multimiking-russian stile. Unerhört, ich hätte jedem unbedarften jetzt diese Aufnahme als audiophiles Referenzstück anbieten können. Und das die Celestions jetzt weiter runtergehen, ist ein hübsches Understatement. Wenn mein nächster Besuch mich nicht fragt, wo ich den Subwoofer stehen habe, wird er nüchtern nach Hause geschickt! Da ich morgen früh Dienst habe, werde ich heute abend mal nichts hören, denn das würde böse enden.
Tolle Arbeit von euch!
Liebe Grüsse.
Hallo
Herr Fischer,
der von Ihnen "bearbeitete" Sony DVP900 übertrifft (selbst im uneingespielten Zustand) meine Erwartungen noch einmal. Ich muß gestehen, was Ihr aus diesen Kisten macht verdient nur eine Aussage: WAHNSINN.
Nie hat meine Anlage derart natürlich die Software von den Silberscheiben extrahiert.
Wenn das noch besser wird (innerhalb der nächsten 3 Monate wie von Ihnen hervorgesagt), wird mir wahrscheinlich die Luft wegbleiben. Freue mich schon auf das "TEAC-Instrument". Burmesters, Wadias, MBLs zurück in die Lehre ......
Grüsse (bitte auch an Herrn Bajorat)
Hartmut Hiller ( Krefeld, 11. Mai 2003 )
Liebes
Clockwork-Team!
Mein neuer, von Ihnen getunter NS 900 V Player hat Mitte Dezember 2002 seinen Betrieb in meiner schon bis dahin sehr guten Wiedergabekette aufgenommen. Auf die Idee, einen solchen getunten Player anzuschaffen, bin ich bei der Lekture der Zeitschrift "Musik und Theater" gekommen, in welcher Attila Csampai, ein bekannter Musik-Kritiker und - Schriftsteller in München, seine Leserschaft auf diese Veredelung der neuen Digitaltechnik durch Ihre Firma mit entsprechend grosser Begeisterung aufmerksam machte.
Von da an wurde alles mit Ihrem Herrn Walter Fischer per Telefon und Mailing vereinbart und abgewickelt. Es klappte alles, d..h. fast alles; dass der Transport des fertigen Geräts - von mir vorbereitet - mit einer Tochterfirma der Schweizerischen und Deutschen Post einen ganzen Monat dauerte und so einige Nerven kostete, dafür konnte Herr Fischer nichts. Aber für Besteller aus der Schweiz, die möglicherweise noch zahlreicher werden könnten, würde ich anraten, ein bestelltes Gerät gleich selber abzuholen, zu transportieren und zu verzollen; bei diesen hervorragenden und günstigen Zugsverbindungen ins Rheinland ist Köln schliesslich immer eine Reise wert!
Nun zum Test: Von der CD-Wiedergabe war ich sofort begeistert. Gute CD-Aufnahmen klangen natürlicher, präsenter und weicher. Klavier-, Streicher-, Sänger- und Chorklang haben es mir speziell angetan. Einzig, was am Anfang nicht so recht begeistern konnte, war die Wiedergabe der SACD's, denn ich besitze einige SACD's von Sony, z.B. mit George Szell und Bruno Walter, welche in der Version meiner historischen LP's auf meinem Plattenspieler mit SME-Tonarm besser klangen! Das änderte sich aber bald, als ich auf Ihrer Homepage unter "News" las, dass beim 900er das Ausgangskabel bei "output-Front" und nicht bei " Audio-out" anzuschliessen sei. Diese Aenderung hatte dann drastische Verbesserungen zur Folge, SACD's klangen plötzlich wundervoll, sauber und ohne digitalen Schleier, aber was sensationell und kaum zu glauben war, die Wiedergabe von CD's wurde dadurch auch nochmals verbessert! Gut Ding will Weile haben, sagt man bei uns, und somit hat sich die Anschaffung dieses Players gelohnt. Auch meine Ehefrau-ist vom neuen Klang begeistert, aber oft, wenn ich die empfindlichen Ohren unseres Pekingesen-Hündchens schonen möchte, schalte ich meine Rowen 1/1-Aktivboxen ab und höre dann Klassikaufnahmen mit meinem Jecklin-Elektrostaten-Kopfhörer, welcher über ein Speisegerät und eine Endstufe geschaltet ist. Das ergibt einen prächtigen Klang mit herrlichen Höhen, Mitten und Tiefen, den man nur geniessen kann, und der sich nicht mehr viel vom Originalklang unterscheidet. Sogar Aufnahmen mit historischen Instrumenten, denen ich vorher eher ausgewichen bin, klingen jetzt hell und silbrig.
Abschliessend möchte ich Ihrem Team danken und gratulieren für die hervorragende und schöpferische Arbeit im Dienst - nicht von Musikkonserven - sondern von hochwertiger Musikübertragung, und es ist zu hoffen, dass das Kapitel "SACD" hardware- und softwaremässig nicht mehr lange ein Nischendasein fristen muss. Ich freue mich auf viele weitere schöne Hörabende und sende Ihnen beste Grüsse aus der Region Basel
Heinz Nussbaum